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Was passiert mit den Kirchen im Bistum?
Was passiert mit den Kirchen im Bistum?

Das Bistum Hildesheim gibt bis zum Jahr 2014 mindestens 58 Kirchen auf. Das hat Bischof Norbert Trelle zum Abschluss der Einstufung von Kirchen in Kategorien entschieden – nach einem intensiven Dialogprozess mit den Gemeinden und Gremien.

Danach sollen 47 Kirchen zeitnah geschlossen werden oder wurden bereits aufgegeben. Mindestens elf weitere Kirchen sollen in den nächsten fünf Jahren abgerissen oder anderweitig genutzt werden. 181 Kirchen im Bistum stehen auf absehbare Zeit nicht zur Diskussion, 45 Gotteshäuser werden nur noch in den kommenden fünf Jahren von der Diözese bezuschusst, danach müssen Gemeinden oder Kirchbauvereine selbst für den Unterhalt der Gebäude aufkommen.

Die vorläufige Verwaltungsvorlage, die Anfang 2008 veröffentlicht wurde, sah eine Schließung von 80 Kirchen vor. Die kleinere Zahl hängt aber vor allem damit zusammen, dass der Bischof über die Zukunft von 105 Kirchen erst später entscheiden will. Zwei Dekanate, nämlich Borsum-Sarstedt und Untereichsfeld, wurden zunächst von der Kategorisierung ausgeklammert. Dort stehen 2014 Gemeindezusammenführungen an, zeitgleich soll dann auch über die Einstufung der Kirchen entschieden werden.

In der weit überwiegenden Zahl der Fälle hat der Bischof bei der Einstufung der Kirchen so entschieden, wie es die ursprüngliche Verwaltungsvorlage vorsah. Der Diskussionsprozess der letzten eineinhalb Jahre hat aber auch zu deutlichen Änderungen geführt: In 53 Fällen hat der Bischof bei seiner Entscheidung das von der vorläufigen Verwaltungsvorlage abweichende Votum des jeweiligen Dekanatspastoralrates übernommen.


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