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Pilgern: „Gemeinsam unterwegs“
Pilgern: „Gemeinsam unterwegs“

Kraft geben und den Glauben stärken – das wollen Barbara und Eberhard Walther aus Verden mit ihren Pilgerwanderungen erreichen. Sie bieten die Touren in Kooperation mit dem Referat für spirituelle Bildung für Einzelpersonen ebenso an wie für Gruppen und Gremien im Bistum.

„Ich bin dann mal weg“: Das Pilgern hat seit dem gleichnamigen Buch des Komikers Hape Kerkeling einen wahren Aufschwung genommen. Pilgerwanderungen – auch auf dem Jakobsweg – haben es dem Ehepaar Barbara und Eberhard Walther aus Verden ebenfalls angetan. Doch bei ihnen geht es nicht darum, weg zu sein – im Gegenteil: „Miteinander gehen – gemeinsam auf dem Weg bleiben“ steht als Motto über ihren Pilgerwanderungen.

Motiviert durch eigene Erfahrungen wollen die ehemalige Leiterin der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle in Verden und ihr Ehemann andere Menschen auf ihrem Lebensweg begleiten. Vorangig werden die ausgebildeten Pilgerwegbegleiter ihre Angebote auf dem Jakobsweg durch die Lüneburger Heide ausrichten. So sind Pilgerwanderungen mit geringem Aufwand und sogar für einzelne Tage möglich. „Der Jakobsweg ist für manche ein Magnet“, erklärt Eberhard Walther. Doch für das Ehepaar kommt nicht nur der historische Weg für die Pilgerwanderungen in Frage, denn ihnen gehe es nicht um „ein Event, sondern um die Spiritualität“. Sich mit den Menschen auf den Weg machen, ihnen Impulse geben, das ist ihnen wichtig. „Wir wollen nicht durch die Gegend hetzen. Die Leute sollen Ruhe und Zeit haben für sich selbst“, erklärt Barbara Walther. Sie könne nur Anregungen bieten: „Die Menschen müssen für sich entscheiden, was sie davon aufnehmen wollen.“

Dass sie mit ihren Ideen auch im Referat für spirituelle Bildung auf offene Ohren gestoßen sind, dafür sind die Walthers dankbar. Denn für sie ist Pilgern mehr als ein Trend. „Wir wollen kein Reiseveranstalter sein. Die Pilgerwanderungen geben nicht nur neue Kraft, sondern können auch den Glauben stärken“, betonen Barbara und Eberhard Walther den seelsorglichen Aspekt. Ihr Angebot richtet sich dabei sowohl an Einzelpersonen und Paare wie auch an Gruppen und Gremien aus Gemeinden, die Termine für eine solche Pilgerwanderung mit den beiden vereinbaren können.

 

Kontakt:

Ehepaar Barbara und Eberhard Walther
Telefon: 0 42 31 / 849 00
E-mail: eberhard@pilgern-norddeutschland.de
barbara@pilgern-norddeutschland.de

 

Internet: www.pilgern-norddeutschland.de

 

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Weiterführende Links:

Seit 2007 gibt es in der Region Celle den mit der gelben Jakobsmuschel ausgeschilderten Jakobusweg Lüneburger Heide mit gekennzeichneten Pilgerherbergen, Kirchen und Stempelstellen. Er beginnt in Hittfeld und verläuft durch den Naturpark Lüneburger Heide bis nach Soltau. Von dort geht es über Wietzendorf, Hermannsburg, Wienhausen, Celle, Winsen, Wietze und Mandelsloh zum Kloster Mariensee.

»www.pilgern-celle.de

  • Jakobsweg - Via Baltica

Die  Hauptader der norddeutschen Wege der Jakobspilger führt über mehr als 700 Kiloleter von der Insel Usedom nach Osnabrück. Im Bistum führt der Weg vom Fähranleger Lühe, nordwestlich von Hamburg, über Steinkirchen, Horneburg nach Harsefeld. Von dort geht es weiter über Zeven und Lilienthal bis nach Bremen.

»www.jakobswege-norddeutschland.de

  • Loccum-Volkenroda

Der Pilgerweg Loccum – Volkenroda verbindet die ehemaligen Zisterzienserklöster in Loccum und Volkenroda. Der Weg führt auf einer rund 300 Kilometer langen Strecke an der Weser, der Leine und der Unstrut entlang, über Wesergebirge, Vogler und Solling sowie durch das Eichsfeld. Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers ist Trägerin des Projektes. Der Pilgerweg Loccum-Volkenroda ist in seinem Verlauf kein historischer Weg. Er folgt aber den historischen Spuren, den vornehmlich die Zisterzienser zwischen den Klöstern Loccum und Volkenroda hinterlassen haben. Er ist somit ein neugeschaffener, fiktiver Weg auf alten Pfaden.

»www.pilgerprojekt.de

  • Sigwardsweg

2009 wurde der Sigwardsweg, ein Pilgerrundweg im alten Bistum Minden, eröffnet. Zurückgehend auf Bischof Sigward (1120 bis 1140) verbindet er dessen Bischofssitz Minden mit seiner Grabeskirche in Idensen. Auf zwei Trassen, einer Südroute über Bückeburg, Obernkirchen und Bad Nenndorf und einer Nordroute über Petershagen und Rehburg-Loccum, verbinden die jeweils 5 Etappen zusammen 24 Pilgerstationen, allesamt herausragende Zeugnisse der Kirchengeschichte der Region. Der Weg ist insgesamt 170 Kilometer lang.

 »www.sigwardsweg.de
 

 

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