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Interkulturelle Woche 2018
Interkulturelle Woche 2018

Die Interkulturelle Woche 2018 steht unter dem Motto „Vielfalt verbindet". Die Kirchen laden bundesweit  ein, sich in der Zeit vom 23. bis 29. September mit Aktionen und Veranstaltungen daran zu beteiligen. 

Vielfalt kann als Herausforderung und als Bereicherung wahrgenommen werden. Vor allem aber ist Vielfalt Alltag. Dennoch, so warnen die Vorsitzenden der Kirchen in ihrem Gemeinsamen Wort zur IKW 2018: „Wir leben in Zeiten, in denen die Fundamente unseres Zusammenlebens in Frage gestellt werden. Zivilisatorische Errungenschaften, wie das friedliche Miteinander in einem geeinten demokratischen Europa, sogar die universelle Geltung der Menschenrechte, scheinen an Gewicht zu verlieren. Rechtspopulistische, ja rassistische Strömungen gewinnen an Zulauf.“ / Zur Pressemeldung der Kirchen

Die IKW bietet eine hervorragende Möglichkeit, in vielen Städten und an vielen Orten für Menschenrechte, für Menschlichkeit, für Partizipation und damit gegen Rassismus und Diffamierung.

Die zentrale Aussage des Plakates zur IKW lautet: „Wir sind Hoffnung. Wir sind Zuflucht. Wir sind Vielfalt.“ Diese Sätze auf schwarz-rot-goldenem Hintergrund sind ein Plädoyer dafür, uns dieses Land, dessen politische und gesellschaftliche Ausrichtung auf humanistischen Werten beruht, nicht von der organisierten Rechten wegnehmen zu lassen.

Das Gemeinsame Wort der Kirchen ist im Materialheft zur Interkulturellen Woche abgedruckt. Enthalten sind desweiteren inhaltliche Beiträge zum Thema und Anregungen für Gottesdienste und Veranstaltungen. 

Informationen, Anregungen, Bausteine und Materialien gibt es im Internet: www.interkulturellewoche.de

 

Stichwort „Interkulturelle Woche“

Die Interkulturelle Woche ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie wird von den Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Ausländerbeiräten und Integrationsbeauftragten, Migrantenorganisationen und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. An der Interkulturellen Woche beteiligen sich zahlreiche Gemeinden, Vereine, Vertreter von Kommunen und Einzelpersonen in mehr als 300 Städten mit insgesamt etwa 3.000 Veranstaltungen.

Die Interkulturelle Woche findet jährlich Ende September, von Sonntag bis Samstag vor dem Erntedankfest statt. Sie wird mit einer zentralen Auftaktveranstaltung bundesweit eröffnet.

Entwickelt hat sich diese Woche aus dem „Tag des ausländischen Mitbürgers“, den die großen christlichen Kirchen bereits 1975 ins Leben gerufen haben – aufgrund der damaligen aktuellen gesellschaftliche Beobachtungen. Bis heute ist das Eintreten für bessere politische und rechtliche Rahmenbedingungen des Zusammenlebens von Deutschen und Zugewanderten ein Ziel der „Woche“ geblieben. Aber auch durch Begegnungen und Kontakte im persönlichen Bereich ein besseres gegenseitiges Verständnis zu entwickeln und zum Abbau von Vorurteilen beizutragen, ist ein zentrales Anliegen der Initiative.

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