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Interkulturelle Woche 2017
Interkulturelle Woche 2017

Die Interkulturelle Woche 2017 steht unter dem Motto „Vielfalt verbindet". Die Kirchen laden bundesweit  ein, sich in der Zeit vom 24. bis 30. September mit Aktionen und Veranstaltungen daran zu beteiligen. 

In einem gemeinsamen Wort rufen der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Professor Dr. Heinrich Bedford-Strom und Metropolit Augoustinos Lambardakis, griechisch-orthodoxer Metropolit von Deutschland, dazu auf, Position zu beziehen: "Ermutigen Sie andere Menschen, Haltung zu zeigen, für Menschenrechte und demokratische Spielregeln. Machen Sie Mut zur Begegnung und zum Austausch, damit sich die Menschen in unserem Land besser kennen- und verstehen lernen. In der Begegnung wächst die Kraft, Ablehnung und Ausgrenzung zu überwinden.“

 

In ihrem Wort stellen sie eine sich seit Generationen in Deutschland entwickelnde Zuwanderungsgesellschaft fest, in der der Alltag längst bunt geworden ist: „Menschen, die vor Jahrzehnten als Zuwandernde kamen, und deren Kinder und Kindeskinder sind selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft. Die Frage, ob wir eine vielfältige Gesellschaft wollen, stellt sich daher nicht. Sie ist Realität und es gilt sie zu gestalten und aus der Vielfalt ein starkes, gemeinsames ‚Wir‘ zu entwickeln.“

Das Gemeinsame Wort der Kirchen ist im Materialheft zur Interkulturellen Woche abgedruckt. Enthalten sind desweiteren inhaltliche Beiträge zum Thema und Anregungen für Gottesdienste und Veranstaltungen. 

Informationen, Anregungen, Bausteine und Materialien gibt es im Internet: www.interkulturellewoche.de

 

Stichwort „Interkulturelle Woche“

Die Interkulturelle Woche ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie wird von den Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Ausländerbeiräten und Integrationsbeauftragten, Migrantenorganisationen und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. An der Interkulturellen Woche beteiligen sich zahlreiche Gemeinden, Vereine, Vertreter von Kommunen und Einzelpersonen in mehr als 300 Städten mit insgesamt etwa 3.000 Veranstaltungen.

Die Interkulturelle Woche findet jährlich Ende September, von Sonntag bis Samstag vor dem Erntedankfest statt. Sie wird mit einer zentralen Auftaktveranstaltung bundesweit eröffnet.

Entwickelt hat sich diese Woche aus dem „Tag des ausländischen Mitbürgers“, den die großen christlichen Kirchen bereits 1975 ins Leben gerufen haben – aufgrund der damaligen aktuellen gesellschaftliche Beobachtungen. Bis heute ist das Eintreten für bessere politische und rechtliche Rahmenbedingungen des Zusammenlebens von Deutschen und Zugewanderten ein Ziel der „Woche“ geblieben. Aber auch durch Begegnungen und Kontakte im persönlichen Bereich ein besseres gegenseitiges Verständnis zu entwickeln und zum Abbau von Vorurteilen beizutragen, ist ein zentrales Anliegen der Initiative.

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