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Fragen: Gottesdienst und Glaubensverkündigung
Fragen: Gottesdienst und Glaubensverkündigung

2012 soll ein „Jahr des Hinhörens“ werden. Das war das Signal, das vom Auftakt des Dialogprozesses im Bistum ausging. In einem Brief an die Gemeinden und Einrichtungen des Bistums hat Bischof Norbert Trelle nun das Vorgehen konkretisiert.

 

Zwei Fragen sollen im Mittelpunkt der Beratungen stehen:

  • „Wie kann die Kultur des Sonntagsgottesdienstes angesichts der weiter geringer werdenden Zahl der Priester gestaltet werden?“
  •  „Wie kanndie katholische Kirche mit ihren Gemeinden und Einrichtungen als Ort der  Glaubensverkündigung im lokalen Umfeld präsent sein?“

Beide Fragen berühren nach den Worten von Trelle die vielfältigen Prozesse lokaler Kirchenentwicklung im Bistum. Daher möchte Trelle den Dialog in einer ersten Phase vorrangig mit den Dekanatspastoralräten (DPR) führen – zwischen Ostern und den Sommerferien 2012. Er
selbst, die beiden Weihbischöfe Dr. Nikolaus Schwerdtfeger und Heinz-Günter Bongartz, Generalvikar Dr. Werner Schreer oder Domkapitular Adolf Pohner als Leiter der Hauptabteilung Pastoral werden diese Gespräche führen.

Weitere Themen können dabei ebenso benannt werden wie weitere Teilnehmer hinzugezogen werden. Über den Sommer werden die Beratungsergebnisse ausgewertet – und in einen zweiten
Dialogtag einfließen.

In den Jahren 2013 und 2014 soll die Frage „Wo und wie wird die Kirche gebraucht?“ im
Mittelpunkt stehen. Zunächst „kirchenintern“ – im Dialog mit der Caritas, mit Kindergärten,
Schulen und Hochschulgemeinden.

2014 soll dann der Schritt über den Kirchturm hinaus erfolgen: Was erwarten Vertreter des
öffentlichen Lebens aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft und Kultur von der Kirche? Wo liegen Nöte, wo finden sich gemeinsame Antworten?

Nicht ausblenden will Trelle die oft beschworenen „heißen Themen“ – Zölibat oder Rolle der
Frauen. Hier wird ein Forum im Internet eingerichtet.

Ein weiterer Vorschlag: „Es ist sinnvoll, mit Jugendlichen einen eigenen Dialogprozess zu beginnen“, schreibt Trelle. Die Leitfrage: "Was muss heute geschehen, damit wir in 20 Jahren in guter Weise katholische Kirche sein können?“

 

Verknüpfte Artikel:

Auftakt zum Hinhören

Im Heute glauben

 

Weiterführende Links:

Gesprächsprozess der Deutschen Bischofskonferenz

 

Zum Download:

Bischofsbrief zum Dialoprozess (pdf, 172kb)
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