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Gemeinden können Geld sparen
Gemeinden können Geld sparen

17 Prozent weniger für Gas, neun Prozent weniger für Strom – und der Saft aus der Steckdose ist sogar ökologisch. Die Ohren von Kirchenvorstehern müssten eigentlich klingeln.

Möglich werden solche Einsparungen für den Pfarrgemeindehaushalt durch Rahmenverträge, die das Bistum Hildesheim nun abgeschlossen hat. „Der Grundgedanke ist ganz einfach“, erläutert Norbert Kesseler, Leiter der Immobilienabteilung im Bischöflichen Generalvikariat: „Das Bistum tritt als Großkunde für die Gemeinden und Einrichtungen auf und kann so bessere Bedingungen erzielen als jede Gemeinde für sich.“

Zum Beispiel in Sachen Gas: Hier hat das Bistum für 34 Gemeinden mit insgesamt 80 Abnahmestellen (Kirche, Pfarrhaus, Gemeindezentrum, Kindergarten) einen Liefervertrag mit dem Münchner Versorger Montana Gas geschlossen. „Es ging dabei um einen Bedarf von 6,4 Millionen Kilowattstunden Gas mit bisherigen Gesamtkosten von 420 000 Euro“, berichtet Martin Spatz, Referatsleiter in der Immobilienabteilung.
 

Der bis zum 1. Juli 2014 laufende Vertrag mit dem Namen „Tarif business flex“ spart nun – bezogen auf die Gesamtmenge – 17 Prozent der bisherigen Kosten: „Macht unterm Strich 70 000 Euro“, rechnet Spatz vor. Die eine Gemeinde spart etwas mehr, die andere etwas weniger: „Aber jede Pfarrei gibt bei gleichbleibendem Verbrauch weniger für Gas aus.“

Gleiches gilt für Strom: Zusammen mit der Suche nach einem neuen Gaslieferanten wurde auch mit drei Anbietern über einen neuen Stromvertrag verhandelt: „Ausschließlich über Öko-Strom“, wie Spatz betont. Hier hatten 30 Gemeinden mit 60 Abnahmestellen eine Zustimmungserklärung abgegeben.

Zum Zuge kommt nun der in Hamburg ansässige Versorger „LichtBlick“. Hier sparen die Gemeinden durchschnittlich neun Prozent ihrer bisherigen Kosten für konventionellen Strom. „Die Entscheidung für Ökostrom entspricht auch den Vorgaben der Klimanschutzinitiative des Bistums“, betont Spatz. Hier zeigt sich, dass Wirtschaftlichkeit und Verantwortung für die Schöpfung sich keinesfalls ausschließen.

Die Verträge wurden in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Price Energy Consulting (PEC) ausgehandelt. Die Wahl des optimalen Versorgers und der Bedingungen kostet die beteiligten Gemeinde etwas: Im ersten Jahr 25 Prozent der erzielten Ersparnis. Macht bei 1000 Euro weniger Gaskosten 250 Euro an PEC. Einmalig. Die Aktion ist noch nicht beendet. Interessierte Gemeinden können sich noch bis Ende August beteiligen.

 

Informationen:

Bischöfliches Generalvikariat
Martin Spatz
Telefon: 051 21 / 307 252
E-Mail: klimaschutzinitiative@bistum-hildesheim.de

 

Zur Sache:

Was müssen Gemeinden tun?

  1. Handeln – und zwar bis Ende August 2012  
  2. Einreichen – und zwar die letzte Gas- und Stromrechnung, die letzte Preisänderungsmitteilung und wichtigen Schriftverkehr mit dem Versorger sowie die vom KV unterschriebene Zustimmungserklärung (gibt es bei Martin Spatz),
  3. Abschicken –
    per Post an: Price Energy Consulting, Postfach 410126, 41241 Mönchengladbach,
    per Mail: rsi@pricenergy.de
    per Fax: 02166/1288610
    Stichwort: „BG Hildesheim Preisoptimierung Strom + Gas“
     
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