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Den Glauben gemeinsam entdecken
Den Glauben gemeinsam entdecken

Seinen Glauben zu leben, ist eine Herausforderung. Vielen fällt es schwer, sich in einer zunehmend säkularisierten Welt zu dem zu bekennen, was sie trägt und hält. Eine Ausstellung von missio lädt dazu ein, sich mit dem Glauben auseinanderzusetzen. 

Glauben ist weder Selbstzweck noch Alleingang. Zum Jahr des Glaubens, das am 11. Oktober begonnen hat, stellt missio in der Ausstellung Frauen und Männer vor, die den liebenden, menschenfreundlichen Gott auf außergewöhnliche Weise bezeugen.

Auf den ersten Blick ergibt sich kein Zusammenhang: Was hat der Popstar Patricia Kelly mit dem Bischof der Mongolei zu tun? Was verbindet eine HIV-positive junge Südafrikanerin mit Papst Johannes Paul II.? Viel, bei genauerem Hinsehen. Das erfahren Besucher der missio-Ausstellung „Glaubenszeugen“, die seit Oktober 2012 in deutschen Diözesen unterwegs ist. Wer sich Zeit dafür nimmt, begegnet außergewöhnlichen Menschen. Längst nicht alle sind so bekannt wie der Heilige Vater, längst nicht alle Ikonen der Nächstenliebe wie Mutter Teresa. Alle aber haben einen Weg gefunden, ihren Glauben auf eindrucksvolle Weise zu bezeugen.

Erzbischof Ignatius Kaigama zum Beispiel, der in Nigeria allen Rückschlägen und blutigen Gewalttaten zum Trotz immer wieder versucht, Frieden und Versöhnung zwischen Christen und Muslimen zu stiften. „Es ist besser, eine Kerze anzuzünden als die Dunkelheit zu verfluchen“, sagt der 54-Jährige, der in Italien jüngst mit einem internationalen Friedenspreis ausgezeichnet wurde. Ein Feuer entfacht hat auch Pauline Jaricot. Begeistert von der Idee, ihren Glauben an einen den Menschen zugewandten Gott in die Welt zu tragen, baute die junge Französin im 19. Jahrhundert eine missionarische Laienbewegung auf, die Vorbild für den missio-Gründer Heinrich Hahn wurde.

Andere Persönlichkeiten, denen die Ausstellung Raum gibt, bewirken im Kleinen Großartiges. Aber selbst sie kämpfen, wie Mutter Teresa, immer wieder mit Glaubenszweifeln und Brüchen in ihrem Leben. Die Begegnung mit ihnen macht Mut und lädt ein, die verändernde Kraft des Glaubens neu zu entdecken.

Die missio-Ausstellung „Glaubenszeugen“ versteht sich als Beitrag zum Jahr des Glaubens, das Papst Benedikt XVI. vom 11. Oktober 2012 bis 24. November 2013 ausgerufen hat. „Die Christen sind berufen, mit ihrer Existenz in der Welt das Wort der Wahrheit, das der Herr uns hinterlassen hat, leuchten zu lassen“, schreibt er.

Insgesamt vier Ausstellungen sind parallel in Deutschland unterwegs. Gemeinden können sie über die missio-Diözesanstelle angefragen. missio bietet mit Textbausteinen, Meditationen und Liedern als Begleitmaterialien Anregungen zur Gestaltung von Gottesdiensten und anderen Aktionen.

 

Kontakt:

missio-Diözesanstelle
Georg Poddig
Domhof 18-21, 31134 Hildesheim
Telefon: 0 51 21 / 307 375
E-Mail: missio@bistum-hildesheim.de

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