Ökumenischer Jugendkreuzweg

"beziehungsweise" lauter das Motto des Ökumenischen Kreuzweges der Jugend 2023.  Der Kreuzweg wird in jedem Jahr in der Fastenzeit von jungen Menschen in ganz Deutschland und Nachbarländern gebetet.

Die Bilder des Jugendkreuzwegs 2023 bestehen aus einer langen, zusammenhängenden Linie. Diese aktuell beliebte Kunstform nennt sich „One Line Art“. Einzelne Figuren und ganze Bildszenen werden durch eine einzige verschlungene Linie gebildet – alles ist miteinander verbunden. Die Stationen dieses Jugendkreuzwegs greifen mit Bildern und Texten die Verbindungen und Beziehungen in den Lebenswirklichkeiten junger Menschen auf. Diese Stationsbilder wurden von der Illustratorin und Grafikdesignerin Annika Kuhn gestaltet.

Die Redaktion des Ökumenischen Jugendkreuzweges verantworten die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej), die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). 

Für den Jugendkreuzweg 2023 gibt es eine optionale achte Station, die in Kooperation mit der ökumenischen Woche für das Leben entstanden ist, die von der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz verantwortet wird. Die Woche für das Leben findet vom 22. bis 29. April 2023 unter dem Motto „Generation Z(ukunft): Sinnsuche zwischen Angst und Perspektive“ statt und greift das Thema von Krisensituationen junger Menschen auf.

Das Materialheft zum Jugendkreuzweg, die Plakatserie, Musik und Multimedia-Inhalte sowie das Musikheft können beim Verlag Haus Altenberg (www.jugendkreuzweg-online.de) bestellt werden.

Damit erhalten Jugendgruppen, Schulklassen und junge Menschen, die den Weg individuell beten möchten, einen kompletten Vorschlag zur Gestaltung eines Kreuzweg-Gebetes. Es besteht aber auch die Möglichkeit, Eigenes aus dem Material entstehen zu lassen, zum Beispiel einen Gottesdienst, eine Gebetsreihe oder Exerzitien. Dabei können alle Texte und Bilder auch im digitalen Raum verwendet werden.

Hintergrund

Geschichte des Ökumenischen Jugendkreuzwegs

1958 begann der Jugendkreuzweg als „Gebetsbrücke“ zwischen jungen katholischen Christinnen und Christen in der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR; seit 1972 wird er ökumenisch gebetet. Heute überbrücken die gemeinsamen Worte Konfessionen, Gesinnungen und Generationen. Mit jährlich knapp 60.000 Teilnehmenden gehört er heute zu den größten ökumenischen Jugendaktionen. Auch in den Niederlanden, Österreich und den deutschsprachigen Teilen von Luxemburg, Belgien und der Schweiz beten ihn junge Christinnen und Christen.