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Solidarität: Zur Zukunft einer großen Idee

"Solidarität war einmal ein starkes Wort. Es geriet in Verruf, als jeder für sein Glück und seine Not selbst verantwortlich gemacht wurde.“ So heißt es in Heinz Budes jüngstem Buch. Was ist so unattraktiv geworden an der Idee, dass wir einander etwas schulden, wenn wir miteinander leben wollen? Solidarität ist ein Grundprinzip der katholischen Soziallehre. Ist es ein Ansatz, „mehr Existenzielles [zu] wagen“?

Wie passt die solidarische Aufhebung des „Unterschied[s] zwischen dem Überlegenen und dem Schwächeren“ (Bude) zu der immer noch recht robusten (auch) katholischen Formulierung von ‚den Schwachen und Kleinen‘? Als machte Schwäche klein – oder eignete sich überhaupt als Personenchiffre. Und andersherum: Gott wird Mensch aus Fleisch und Blut. „Er hat gelitten und geschrien. Er hat geschwitzt und gerochen.“ (Heiner Wilmer) Einen größeren Preis kann man kaum bezahlen, um auf jeden Abstand zu verzichten. Ist es ein Ansatz, „mehr Existenzielles [zu] wagen“?

Links zum Thema

Heinz Bude und Heiner Wilmer im Gespräch - zur Zukunft einer großen Idee (St. Jakobushaus Goslar)

Termin
26.03.2020, 18:00 Uhr
- 26.03.2020, 20:00 Uhr
Ort
Werkhof Hannover Nordstadt
Schaufelder Str. 11
30167 Hannover
Zielgruppe

Alle Interessierten

Referentin / Referent

Prof. Dr. Heinz Bude, Universität Kassel

Bischof Dr. Heiner Wilmer, Hildesheim

Leitung / Ansprechperson
Dr. Ruth Bendels, Akademie St. Jakobushaus
Veranstalter

Akademie St. Jakobushaus

Anmeldefrist
12.03.2020
Kosten

Der Eintritt ist frei, Anmeldung ist erforderlich.

Information und Anmeldung

Reußstr. 4
38640 Goslar
Fax: 05321/3426-26
info(ät)jakobushaus.de