Erziehung, Lernen und Bildung im Neoliberalismus

Der Neoliberalismus setzt auf Menschen, die zu Unternehmer_innen ihrer selbst werden. Was kann eine emanzipatorische Pädagogik neoliberalen Bildungsansätzen entgegensetzen, wie sie beispielsweise von Paolo Freire oder Augusto Boal unter anderem in Anlehnung an die Befreiungstheologie entworfen wurde?

Der Neoliberalismus setzt auf Menschen, die zu Unternehmer_innen ihrer selbst werden. Voraussetzung dafür sind neoliberale Erziehung und Bildung: Begriffe wie Kompetenzerwerb, Methodenvielfalt und „lebenslanges Lernen“ erscheinen auf den ersten Blick als eine Errungenschaft gegenüber autoritären Erziehungsstilen. An ihnen wird deutlich, dass und wie Bildung die bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse reproduziert – sie kann jedoch auch dazu befähigen, dass Menschen einen kritischen Blick auf diese vermeintliche Alternativlosigkeit von Konkurrenz, Selbstoptimierung und Vereinzelung entwickeln und Solidarität erlernen können. Was kann eine emanzipatorische Pädagogik neoliberalen Bildungsansätzen entgegensetzen, wie sie beispielsweise von Paolo Freire oder Augusto Boal unter anderem in Anlehnung an die Befreiungstheologie entworfen wurde?

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Termin
22.03.2019, 18:00 Uhr
- 24.03.2019, 13:30 Uhr
Ort
Akademie St. Jakobushaus
Reußstr. 4
38640 Goslar
Tel.: 05321/3426-0
Fax: 05321/3426-26
Zielgruppe

Alle Interessierte

Referentin / Referent

Jan-Hendrik Herbst, Universität Dortmund

Benedikt Kern, Institut für Theologie und Politik, Münster

Leitung / Ansprechperson
André Kreye
Veranstalter

Akademie St. Jakobushaus

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Kosten

132,00 € pro Person im Zweibettzimmer,

162,00 € im Einzelzimmer,

55,00 € für Schüler_innen und Studierende p.P. im Zweibettzimmer.

Information und Anmeldung

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